Mikro- und Nanoplastik im Gehirn: Aktuelle Erkenntnisse und Implikationen. Blog#160

Eine aktuelle Studie in Nature Medicine belegt die zunehmende Anreicherung von Mikro- und Nanoplastikpartikeln (MNPs) im menschlichen Gehirn ( LINK ), was potenzielle Folgen für die Gesundheit nach sich zieht. Die Forschung verdeutlicht, dass das globale Plastikproblem umfassend angegangen werden muss, um Gesundheits- und Umweltschäden möglichst zu vermeiden. Definition und Verbreitung von MNPs MNPs sind Kunststofffragmente, die durch physikalischen, chemischen oder biologischen Abbau größerer Plastikteile entstehen. Sie lassen sich nach Größe klassifizieren: Mikroplastik: 1 µm – 5 mm Nanoplastik: <1 µm (bis 1 nm). Häufig dominieren Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET). Jährlich werden weltweit etwa 460 Millionen Tonnen Plastik produziert (Stand 2022), von denen ein erheblicher Anteil in die Umwelt gelangt. Durch Verwitterung, Reifenabrieb oder Zersetzung von Textilien gelangen MNPs in Luft, Wasser und Böden. Aufnahme und Verteilung im Körper M...